Festo - safety.tech21

Warum die safety.tech21 den Menschen gleich doppelt in den Fokus rückt?

17/05/2021
2 min
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Sie soll – unter Berücksichtigung aller COVID-bedingten Auflagen –  zum lange erwarteten, persönlichen Wiedersehen der Experten und Verantwortlichen für Maschinensicherheit werden. Das haben wir zum Anlass genommen, um mit den beiden Safety-Experten Ing. Thomas Müller und Ing. Thomas Weiß – unseren bekannten Tom² – über die kommende safety.tech21 und ihr Programm zu sprechen.

 

Steht der Mensch bei der diesjährigen Fachtagung gleich zweifach im Mittelpunkt?

 

Thomas Weiß: „Das stimmt – pandemiebedingt als Teilnehmer der Fachtagung und natürlich inhaltlich in Verbindung mit der Maschinensicherheit. Dabei geht es nicht nur um die zu setzenden Safety-Maßnahmen, die dem Schutz von Mensch und Maschine dienen. Sondern auch um Herausforderungen, die auf den maschinensicherheitsverantwortlichen Menschen zukommen. Zum Beispiel in Sachen Dokumentation, die ja von Menschen für Menschen gemacht wird, aber gleichzeitig rechtlichen Vorgaben entsprechen muss. Sandra Buschendorf und Ursula Hochegger von Andritz bereiten dazu einen interessanten Praxisbericht vor.“

 

Wird die safety.tech21 wirklich vor Ort in Zell am See stattfinden können oder wird die Pandemie womöglich doch einen Strich durch die Rechnung machen?

 

Thomas Müller:Wir gehen fest davon aus, dass das klappt. Denn wir wollen die Veranstaltung zu einem echten Get-together der Branche machen – nicht am Bildschirm, sondern vor Ort. An die Vorgaben seitens der Regierung werden wir uns natürlich halten. Das Ferry Porsche Congress Center in Zell am See bietet die besten Voraussetzungen. Sowohl indoor – mit viel Platz und einer modernisierten Lüftungsanlage – als auch auf der zugehörigen Freifläche.“

 

Festo - Maschinensicherheitsexperten

Festo Maschinensicherheitsexperten - Ing. Thomas Müller & Ing. Thomas Weiß

 

Maschinensicherheit ist ein heißes Thema und oft eine echte Herausforderung – warum ist das so?

 

Thomas Weiß: „Stichwort Digitalisierung – zum voranschreitenden industriellen Wandel kommt das derzeitige wirtschaftliche Umfeld. Zudem arbeiten Mensch und Maschine immer öfter ‚Hand in Hand‘ zusammen – Grenzen fallen. Da sind technisches Know-how, rechtliches Verständnis und viel Kreativität bei der Entwicklung neuer Lösungen gefragt. Das macht den Weg zur ‚sicheren Maschine‘ für Konstrukteure, Maschinenbauer, Inverkehrbringer, Betreiber und Instandhalter zu einer äußerst anspruchsvollen Aufgabe mit vielen Herausforderungen, über die wir auf der safety.tech21 sprechen werden.“

 

Das heißt, auf der safety.tech21 wird es auch heuer wieder richtig konkret?

 

Thomas Müller: Aus der Praxis für die Praxis – lautet das Motto. Dario Stojicic von ABB fragt zum Beispiel ‚Kann man sicher greifen?‘. ‚Safety meets Security‘, heißt es bei Helmut Hagn von Phoenix Contact und Dipl.-Ing. Georg Trzesniowski vom TÜV Austria beleuchtet das spannende Thema ‚STO mal anders‘. Weitere Themen sind unter anderem die ‚Veränderungen bei der EN ISO 13849-1‘ sowie ‚Sicherheitsschalter und Zuhaltungen in der ISO 14119 – Wann nehme ich was und welche Änderungen plant die Neuauflage?‘.“

 

Und welches Thema habt ihr euch als Tom² diesmal ausgesucht?

 

Thomas Weiß: „Thomas Müller und ich nehmen die Anlagenentlüftung unter die Lupe, die wir gleich aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Denn ‚Luft aus‘ heißt noch lange nicht sicher. Darüber hinaus hat das Entlüften als Sicherheitsfunktion eine besonders lange Reaktionszeit. Und auch der ökologische Aspekt ist bei Maschinen mit einem großen Luftvolumen in Betracht zu ziehen. Verschwendet man nämlich beispielsweise jedes Mal beim Öffnen einer Sicherheitstür durch die automatisch folgende Entlüftung große Mengen Druckluft, ist das in Summe teuer und natürlich energietechnisch bedenklich.“ 

 

Das heißt es gibt Alternativen zum Entlüften?

 

Thomas Müller: „Oft gibt es andere Möglichkeiten, eine Maschine in einen sicheren Zustand zu versetzen. Soll jedoch wirklich entlüftet werden, dann kann man über die Frage nachdenken, ob eine Teilentlüftung nicht ausreichend ist. Das macht sich bei oftmaligem Einsatz schnell bezahlt und sorgt für einen deutlich besseren ökologischen Foodprint. Entsprechende Varianten zeigen wir auf der Fachtagung auf.“

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Mensch-Roboter-Kollaboration, Recht und Normen, Instandhaltung und vieles mehr stehen auf dem Programm der safety.tech21, die wir wieder mit freundlicher Unterstützung der Sponsoren ABB, Euchner, Phoenix Contact und Pilz veranstalten.


Neugierig geworden? Sichere dir deinen Platz! Als Teilnehmer der Fachtagung profitierst du von den Insights der Sicherheitsexperten und kannst dich mit Gleichgesinnten aus der Branche aktiv und persönlich vernetzen.

 

→ HIER findest du weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung!

 

Festo - safety.tech21

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